Trommelgruppe Kikundi Kehrig

56729 Kehrig im Landkreis Mayen-Koblenz
Trommeln in der Eifel und im Rheintal

kikundi, Sonnenuntergang, Trommeln, Afrika

Traditionelle Afrikanische Musik:

Trommeln, Musik und Rhythmus gehört in Afrika zum täglichen Leben. Auf den Dörfern begleiten Lieder das Arbeiten wie pflanzen und ernten.
Wichtige Ereignisse wie Geburt, Erwachsenwerden, Initiation, Hochzeit oder Beerdigung werden mit rituellen Gesängen, Trommeln und Rhythmen begleitet. Zu jedem Anlass werden die jeweils passenden traditionellen Trommelstücke gespielt, gesungen und getanzt. Ein afrikanisches Fest ohne Trommeln, Musik und Tanz wäre einfach undenkbar.
Musik und Tanz gehören in Afrika untrennbar zusammen. Viele afrikanische Sprachen benutzen dafür dasselbe Wort.
Ein wichtiger Bestandteil hierbei ist die Wiederholung. Musiker und Beteiligte können dabei tief in den Rhytmus eintauchen und mitunter tranceartige Zustände erreichen.
Obwohl weltweit getrommelt wird, gibt es auf keinem anderen Kontinent solch eine Vielfalt an verschiedenen Trommel-Instrumenten und Ausdrucksformen.
Von den südafrikanischen Zulus über die nigerianischen Yorubas bis zu den Bambara in Westafrika wird in Schwarzafrika getrommelt. Die Zentren der Trommelmusik und der Trommelkultur sind die westafrikanischen Länder Mali, Burkino Faso, Elfenbeinküste und Guinea.
Diese Kultur wurde in Westafrika von den Griots (Musiker und Sängerinnen) und den Djembefolas (Meistertrommler) gepflegt und nur durch Überlieferung auf die Folgegenerationen übertragen.
Erst in den 80iger Jahren wurden die bisher nur mündlich überlieferten Rhythmen und Lieder der Volksstämme der Malinke, Sousou und Bambara aufgeschrieben. Dazu musste erst für die Trommeln eine geeignete Notenschrift entwickelt werden.
Die Djembe, die meist mit Ziegenhaut bespannt ist, wird von den Volksgruppen der Malinke, Bambara und Sousou als wichtigstes Musikinstrument gespielt.

Holz, Djembe, Trommel, Afrika


Afrikanisch Trommeln in der Eifel zwischen Rhein und Mosel